Neuigkeiten aus dem Wettkampfgeschehen

Lisa Schuster, Tanja Neubert und die Männerstaffel bei DM stark. Anna Sailer erhält Überraschung

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Fürther Leichtathleten bei den Deutschen Jugend Meisterschaften in Rostock. Nach der verletzungsbedingten Absage vom Weitsprungmedaillenkandidaten Leon Khavvam (U18) wurden die Prognosen nach unten geschraubt. Doch dann zeigten mit selbstbewussten Auftritten Lisa Schuster und Tanja Neubert als starke Siebte in der U20 ihr Können und der Männerstaffel über 3x1000 Meter fehlte als Sechste nicht viel zu einer Medaille. Als auch noch der Länderkampfeinsatz von Anna Sailer bekannt wurde, war die Stimmung dementsprechend gut.

Denn trotz ihres neunten Ranges wurde die mehrfache Bayerische Stabhochsprungmeisterin für den Teamwettbewerb gegen England und Frankreich nächste Woche in Berlin nominiert. Ihre bisherige Saison mit übersprungenen 3,90 Meter und Bestenlistenrang vier gaben den Ausschlag.

Eine lupenreine Saison krönte Lisa Schuster in Rostock. Nach dem die 18-Jährige dieses Jahr alle ihre Bestzeiten deutlich steigern und mehrere Bayerische Meistertitel gewinnen konnte, sollte es in ihrem letzten Jugendjahr über 2000 Meter Hindernis unbedingt ein Podiumsplatz sein. Als Achte der Meldeliste standen die Chancen auf ihrer Lieblingsstrecke gut. Dementsprechend selbstbewusst ging das Fürther Eigengewächs ins Rennen und setzte sich in der ersten großen Verfolgergruppe hinter den U20-WM-Teilnehmerinnen Lisa Oed (Hannau) und Josina Papenfuß (Westerstede) fest. Kurz vor Ende der vierten Runde gab es einen kleinen Schreckensmoment, als Schuster im Duell mit zwei Mitstreiterinnen am Hindernis zu Fall kam.

"Zum Glück konnte ich mich gut abrollen und war recht schnell wieder auf den Beinen" analysierte Schuster später. Ihren plötzlichen Rückstand holte die Abiturientin schnell wieder auf und sprintete auf der Zielgeraden noch an einer Gegnerin vorbei, so dass für Schuster nach Rang acht im Cross nun mit Rang sieben in 7:14 Minuten die beste Einzelplatzierung ihrer Karriere bei einer Deutschen Meisterschaft zu Buche stand.

Deutsche Vizemeisterin im Duathlon ist Tanja Neubert. Ihrer Laufstärke bewusst, übernahm die Erlangerin im LAC-Trikot nach einer Runde sogar die Führung im 3000 Meter Rennen der weiblichen U20. Dass ihre Taktik, ein schnelles Rennen zu erzwingen, die richtige war, zeigte sich im Laufe der 7,5 Runden. Immer mehr Läuferinnen hatten Schwierigkeiten. Nach 10:01 Minuten und einer Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung um 16 Sekunden gab es als Belohnung für ihren Einsatz ebenfalls Rang sieben.

Einen Platz besser und nah an die Medaillen lief die Quelle-Männerstaffel in der eingelagerten Deutschen Meisterschaft über 3x1000 Meter. Dabei stand das Rennen für einige Läufer unter besonderen Vorzeichen, denn für sie war es das letzte Rennen auf der großen Bühne der Leichtathletik. Dies trifft auch für Fürths Mittelstreckler Dario Tippmann zu, der beruflich immer mehr eingespannt ist. Zu seinen Gunsten verzichtete Hindernis-Ass Konstantin Wedel auf einen Einsatz, so dass für das LAC Dario Tippmann, Dennis Gerhard und Jamie Williamson gegen die starken Trios aus Jena, Karlsruhe, Braunschweig oder dem Schwarzwald an den Start gingen.

Wie so häufig fiel die Entscheidung erst auf der letzten Runde, als sich alle Teams zum Schlussspurt formierten. Von Dario Tippmann und Dennis Gerhard gut in Position gebracht, musste Jamie Williamson nur noch eine kleine Lücke schließen und behauptete sich als Jüngster der Top-Schlussläufer im Spurt als Sechster glänzend. In 7:16,40 Minuten war die Quelle-Auswahl schnell wie lange nicht. Wie spannend es am Ende noch einmal wurde, zeigt der Abstand zum Drittplatzierten. Die LG Braunschweig lag nach 7:15.39 Minuten nur eine Sekunde vor den Fürthern.

Kurzfristig musste die U20 Mädchen Staffel der Quelle umgestellt werden. Julia Bierl, Sina Rühl, Michaela Blanck und eine stark auftrumpfende Schlussläuferin Felicia Vasquez-Wacker liefen in 49.53 Sekunden immer noch eine Zeit unter 50 Sekunden. Etwas Pech hatte Dion Heindl mit seinem Rennen über 5000 Meter in der U20. Nach viel Taktik Geplänkel und einem extrem langsamen Beginn war für den 18-Jährigen nicht mehr als 16 Minuten und Rang 20 zu erreichen. Seine Bestzeit steht bei 15:12 Minuten.

 

 

 

 

 

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  • Nachwuchspreis BLV Bezirk  Mfr. 2015
  • BLV Bayern Star "Nachwuchs" 2014
  • Mannschaftsleistung des Jahres 2014
  • Grünes Band des DOSB 2013
  • Nachwuchspreis BLV Bezirk  Mfr. 2012
  • BLV Bayern Star "Nachwuchs" 2012
  • Auszeichnugn BLV Talentezentrum 2010
  • Nachwuchspreis BLV Bezirk  Mfr. 2010
  • Auszeichnugn BLV Talentezentrum 2007