Neuigkeiten aus dem Wettkampfgeschehen

Drei mal Neun in Leipzig

Leipzig (kief) - Es war für die fünf Athletinnen und den einen Athleten des LAC Quelle Fürth eine ungewöhnliche Deutsche Hallenmeisterschaft in der Arena Leipzig.

Rang Sieben für Dreispringer Andreas Beraz und persönliche Bestzeiten von Amelie-Sophie Lederer und Domenika Mayer sind gute Ergebnisse. Es fehlte das herausragende Resultat.

 

 

Nach zehn Jahren Pause startete Andreas Beraz erneut bei einer Deutschen Hallenmeisterschaft, wieder war es Leipzig und wie schon 2007 war es erneut Rang Sieben. Der 38jährige Senioren Europameister (M35) war der mit großem Abstand älteste Teilnehmer im Dreisprung Wettkampf. Als er sich im vierten Durchgang mit einem Sprung auf 15,01 Meter auf Rang vier verbesserte, lag eine Überraschung in der Luft. Zu Bronze fehlte ihm zu diesem Zeitpunkt gerade mal 15 Zentimeter.

In den nächsten beiden Sprüngen setzte Beraz auf Risiko, beide Versuche waren weit aber knapp ungültig. Seine Konkurrenten konnten sich noch verbessern, so dass er auf Rang sieben zurück fiel. 2007 hatte er mit 15,41m den siebten Platz belegt, die Weite von 15,37m reichte am Sonntag schon zu Bronze, Silber gab es für 15,43m dieses Jahr. Und Gold ging an den Europameister Max Heß, LAC Erdgas Chemnitz, mit sehr starken 16,71m.

Die 3.000 Meter der Frauen ist bei Deutschen Hallenmeisterschaften über die Jahre eine Disziplin mit ganz wenigen Starterinnen gewesen. Meist waren in den letzten 25 Jahren zwischen sechs und acht Läuferinnen am Start, am Sonntag waren es 15 Läuferinnen. So viele wie noch nie. Auch war die Klasse war so hoch wie selten. An der Spitze machte die Junioren Europameisterin Alina Reh, SSV Ulm, das Rennen schnell. In ihrem Windschatten die 3.000m Hindernis Europameisterin Gesa Krause, Trier, und drei weitere ganz schnelle Läuferinnen. Da ging es für Domenika Mayer darum, ihr eigenes Tempo zu finden, dies gelang ihr gut. So dass sie am Ende einige weit stärker eingeschätzte Läuferinnen hinter sich lassen und mit 9:26,95 Minuten eine neue persönliche Bestzeit aufstellen konnte. Dass es da „nur“ zu Rang Neun reichte, war zu verschmerzen. Das Siegertrio Alina Reh mit 8:53,56, Gesa Krause mit 8:56,13 und Hanna Klein von der SG Schorndorf mit 8:57,86 Minuten lief die Norm für die Hallen Europameisterschaft.

Der Hürdensprint der Frauen war in der Spitze mit dem Sieg von Pamel Dutkewicz, TV Wattenscheid, vor der Europameisterin Cindy Roleder, SV Halle, extrem gut. Es war aber auch sehr eng in dem Bereich um die Plätze für das Finale. Da wurde jeder kleine Fehler an der Hürde zum Problem. Bianca Marten hatte ein gutes Rennen über die 60m Hürden und ihre 8,50 Sekunden waren auch in Ordnung. Die siebtbeste Zeit nach den Vorläufen war eine 8,49 Sekunden und die elftbeste Zeit eine 8,50 Sekunden. So war eine Auswertung nach Tausendstel Sekunden nötig. Nach dieser lag Bianca Marten auf Rang elf, zeitgleich mit der Achten.

Dass es für Amelie-Sophie Lederer mit dem Sprintfinale über die 60 Meter schwer werden würde, war nach den Leistungen der Deutschen Sprinterinnen in diesem Winter schon klar. Der Frauen-Sprint erlebt im Moment einen ungeahnten Boom. Gleich ein halbes Dutzend Frauen haben über 60 Meter schon die Hallen-EM Norm für Budapest erfüllt. Dass es aber so knapp nicht klappen würde, war für die 23jährige schon ärgerlich. Mit 7,35 Sekunden lief die Sportpolizistin der Bereitschaftspolizei Bayerns im Zwischenlauf die erhoffte persönliche Bestzeit, zum Finale fehlte nur hauchdünne 0,01 Sekunden. Der Zwischenlauf war für ihre Teamkollegin Tamara Seer ein Erfolg.

Knapp war es auch für die Jüngste im LAC Team, Stefanie Aeschlimann. Der Deutschen Jugendmeisterin aus dem letzten Jahr reichten im Dreisprung 12,50 Meter nicht für das Finale. Weitengleich mit der Achten musste sie wegen des schlechteren zweiten Versuchs beim Finale zusehen.

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