Rückblicke und Berichte auf die Historie des LAC Quelle Fürth

Die magischen Grenzen unserer Leichtathleten – Teil 3: Marathon

FÜRTH – Der Marathon-Lauf boomt. Nicht nur beim LAC Quelle Fürth, sondern deutschlandweit. Doch nur wenigen ambitionierten Läufern ist es vorbehalten, die magischen Grenzen von 2:30 Stunden (Männer) und 3:00 Stunden (Frauen) auf den klassischen 42,195 Kilometern zu durchbrechen. Gelingt einem als Deutscher dies, läuft man sich bei den Städtemarathons ins Rampenlicht.

Mit Sebastian Jost, Daniel Höflinger, Kerstin Steg, Christine Ramsauer und Silke Bittel schafften dies in letzter Zeit gleich fünf gestandene LAC-Athleten. Und wer einen Blick in die LAC-Historie wirft, kommt schnell zu den Vereinsrekorden. Diese werden von keinem geringeren als Carsten Eich (2:10:22 Std) und Katrin Dörre-Heinig (2:26:04 Std) gehalten.

Um die Marathon-Zukunft und schnelle Zeiten muss einem beim LAC Quelle Fürth nicht bange werden. Alleine 2013 gingen gleich vier Siege bei Stadtmarathons auf das Konto der Fürther Athleten und der Marathon Herbst hat noch nicht einmal begonnen.

So wiederholte Daniel Höflinger beim Metropolmarathon in Fürth seinen Vorjahressieg und pulverisierte in 2:27:27 Stunden geradezu sensationell die magische 2:30-Stunden-Grenze. Silke Bittel als schnellste Frau machte den Doppelsieg für die Hausherren perfekt. Beim Fränkische Schweiz Marathon von Forchheim nach Ebermannstadt lag erneut Kerstin Steg vorne und Christine Ramsauer schnappte sich in Würzburg den Bayerischen Meistertitel und blieb dabei zum dritten Mal unter der 3-Stunden-Schallmauer. Und mit Elisabeth Weinfurter (21) und Anke Friedl (22) wachsen zwei Nachwuchsläuferinnen heran, die gerne später einmal Straße laufen wollen. „Doch zunächst müssen natürlich alle erstmal schnell werden“ sind sich die Lauftrainer des LAC Quelle einig.

Einer der schon mal richtig schnell war ist Eike Loch. Der frühere Spitzenläufer und Deutsche Vizemeister bringt die für den Marathon notwendige Erfahrung mit und nähert sich auch schon wieder der 2:30-Stunden-Marke. Diese Zahl hat sicherlich auch Dominik Mages für die nächsten Jahre im Hinterkopf.

 

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