Rückblicke und Berichte auf die Historie des LAC Quelle Fürth

Die magischen Grenzen unserer Leichtathleten - Teil 1: 20 Meter Kugelstoßen

FÜRTH – Jede Disziplin hat ihre magische Grenze. Eine Schallmauer, die ein Athlet im Laufe seiner Karriere einmal gerne durchbrechen möchte. In den kommenden Wochen stellen wir ihnen diese aus Sicht der LAC Athleten vor.

Robert Dippl hat ein Ziel: Die 20 Meter im Kugelstoßen sollen fallen. Eine Schallmauer, die die Spreu vom Weizen trennt und die Eintrittskarte zum internationalen Geschäft bedeutet.

2013 lief für den bald 30-Jährigen zunächst alles nach Plan, die magische Grenze war anvisiert und die Trainingswerte hervorragend. Nicht umsonst wurde die notwendige Hand-OP nach bald 15 Jahren Leistungssport bereits im Frühwinter abgeharkt. Dann folgte der Knallerauftakt – leider im doppelten Sinne. Schon beim Einstoßen beim Münchener Pfingstsportfest sah jeder, wohin die Reise heute gehen kann. Und auch die ersten Versuche bestätigten dies: 19.39 Meter und damit Bestleistung zum Saisonauftakt. Ein Kunststück wovon jeder Athleten träumt. Doch nur wenige Minuten später dann das Drama. Muskelfaserriss bei der Vorbereitung zum nächsten Stoß.

„Robert hätte dieses Jahr die 20 Meter gepackt“ ist sich Trainer Joachim Lipske ganz sicher. Eine Schallmauer die nun nächstes Jahr unbedingt fallen soll und mit Oliver Dück bisher nur einem LAC-Athleten geglückt ist. 2014 wäre das perfekte Jahr dafür. Robert Dippl feiert dann nicht nur seine 10-jährige LAC-Zugehörigkeit, sondern kann auch ein kleines bisschen nach Europa schielen. Denn 2014 findet eine Europameisterschaft in Zürich mit entsprechenden Normen statt. Eine Hausmarke jenseits der magischen 20-Meter-Grenze könnte hierfür schon zum Träumen einladen.

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